Die Labradorstory

Die Geschichte des Labrador Retrievers geht auf Fischer vor der Küste Neufundlands zurück. Vor rund 500 Jahren überquerten zunächst französische, baskische und portugiesische, später vor allem englische Schiffe den Atlantik, um vor der Küste Neufundlands zu fischen.

Im 17. Jahrhundert ließen sich die Fischer auf der Halbinsel Avalon nieder. Bei ihrer täglichen Arbeit hatten sie stets Unterstützung durch vierbeinige Helfer: Ihre wasserbegeisterten Hunde apportierten Schiffstaue und Fische im eiskalten Wasser und lieferten später erlegtes Federwild unversehrt beim Jäger ab. Die aus Europa stammenden Apportierhunde waren gute Schwimmer, Fährtenleser und wiesen ein ausgeglichenes und gutmütiges Wesen auf.

Diese sogenannten St. John‘s Hunde waren die gemeinsamen Vorfahren aller „Retriever“ (engl.: to retrieve = zurückholen, apportieren). Erst viel später, vor ungefähr 250 Jahren, gelangten die St. John’s Hunde  dann  wieder  nach Europa, genauer gesagt nach Großbritannien. Dort erhielten sie zum ersten Mal den Namen Labrador. Der  britische  Landadel  fand schnell Gefallen an den Hunden und setzte sie mit wachsender Beliebtheit in der Jagd  ein.  Die  heutigen  Labrador Retriever gehen auf nur drei Zuchtlinien aus dieser Zeit zurück. Im Jahr 1903 wurden die Labrador Retriever durch den englischen Kennel Club als eigen-ständige Rasse anerkannt.

Auch wenn Labrador Retriever primär als Jagdhunde gezüchtet wurden, zeichneten sie sich immer durch ihr ausgeglichenes Wesen und ihren sprichwörtlichen „will to please“ aus: Labradore wollen ihrem Menschen gefallen und arbeiten mit unstillbarer Begeisterung mit ihm zusammen. Nichts ist ihnen wichtiger als mit ihren Menschen zusammen zu sein und es ihnen Recht zu machen. Labradore sind kontaktfreudig, frei von Aggression gegenüber Menschen und verfügen über eine hohe Toleranz. Sie sind leichtführig und ordnen sich ihren Menschen bereitwillig unter.

Angesichts all dieser positiven Eigenschaften werden sie heute auch auf der ganzen Welt als Therapie-, Blinden-, Rettungs- und Spürhunde eingesetzt. Vor allem aber sind Labrador Retriever eines: äußerst liebenswerte Familienhunde und treue Freunde, die unser Leben an jedem Tag bereichern.

Zucht
Logo Sirius
Hundsstern Sirius
Sterne

Der Hundsstern Sirius ist der größte Stern im Sternbild des Großen Hundes und gleichzeitig der hellste Stern am Nachthimmel. Er ist Teil einer weltweiten Mythologie. Für die alten Ägypter stand Sirius für den schakalköpfigen Gott Anubis. Die Chinesen sahen in dem Hundsstern einen himmlischen Schakal, die Indianer nannten ihn Wolfsstern. Bei den Griechen verkörperte er Hitze, Feuer und Fieber. Bis heute werden die heißen Tage im Sommer, in der Zeit vom 23. Juli bis zum 23. August als „Hundstage“ bezeichnet.