Sechs Fragen an künftige Hundehalter

Die Anschaffung eines Hundes sollte gut überlegt sein und wird Ihren Alltag verändern. Wenn Sie sich für einen Labrador vom Sirius interessieren, werden wir Ihnen deshalb einige Fragen stellen. Der im Folgenden aufgeführte Fragenkatalog soll Ihnen dabei helfen, bei der Entscheidung nichts zu vergessen und die wichtigsten Aspekte zu bedenken:

Haben Sie bedacht, dass Sie sich mit Ihrer Entscheidung auf einen sehr langen Zeitraum festlegen?

Wer sich für einen Hund entscheidet, legt sich für viele Jahre fest. Obwohl die Labrador Retriever zu den großen Hunden zählen, haben Sie eine hohe Lebenserwartung von 12 bis 13 Jahren. Die Bereitschaft und Möglichkeit, sich über einen so langen Zeitraum hinweg um den vierbeinigen Freund zu kümmern, ist eine grundlegende Voraussetzung für die Aufnahme eines neuen Familienmitglieds.

Haben Sie genug Zeit für den Hund?

Ein Labrador Retriever schenkt nicht nur viel Liebe, er benötigt auch viel menschliche Nähe. Im Regelfall sollte er nicht länger als vier Stunden am Tag alleine bleiben. Darüber hinaus braucht er aktive Zuwendung: Dazu gehören Spaziergänge bei jedem Wind und Wetter, Streicheleinheiten aber auch eine Beschäftigung, die ihn gemäß seiner rassetypischen Veranlagung fordert. All das kostet Zeit und wird Ihren Tagesablauf verändern.

Können Sie die laufenden Kosten aufbringen?

Neben den Anschaffungskosten fallen im Laufe eines Hundelebens zahlreiche Kosten an. Zum Beispiel für Futter, Versicherung, Ausstattung, Pflege, tierärztliche Versorgung, Steuern und Gebühren. Da kommen schnell mal Beträge von mehr als 1.000 Euro im Jahr zusammen. Die laufenden Kosten sollten schon vor der Anschaffung eines Hundes bedacht und eingeplant werden.

Ist der Vierbeiner bei allen Familienmitgliedern willkommen?

Es ist sehr wichtig, dass die Entscheidung für einen Hund von allen Familienmitgliedern mitgetragen wird. Das gilt vor allem für die Personen, die Pflichten wie Füttern und Gassigehen übernehmen werden. Die Aufnahme eines Hundewelpen in die Familie wird ihren Alltag verändern – und dazu sollten alle bereit sein.

Dürfen Sie in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung Hunde halten?

Falls Sie zur Miete wohnen, sollten Sie unbedingt im Vorfeld abklären, ob Hundehaltung erlaubt ist. Mietverträge, in denen Hundehaltung explizit und vorbehaltlos gestattet wird, sind wohl eher die Ausnahme. In allen anderen Fällen sollte der Vermieter konkret befragt und um Erlaubnis gebeten werden. Am besten schriftlich.

Gibt es im Umfeld des Hundes Allergiker?

Wenn bei Ihnen, Ihren Familienmitgliedern und sonstigen Personen im Umfeld des Hundes Allergien bekannt sind, sollten sich die betreffenden Personen im Vorfeld auf eine Allergie gegen Tierhaare testen lassen. Wenn Sie Ihren Hund mit zur Arbeit nehmen, denken Sie auch an Ihre Arbeitskollegen. Schon oft hat eine Tierhaarallergie die Pläne junger Hundebesitzer durchkreuzt. Es ist dann für beide Seiten sehr traurig, wenn der liebgewonnene Vierbeiner die Familie wieder verlassen muss. Daher ist der Allergietest ein wichtiger Vorbereitungsschritt auf dem Weg zum eigenen Hund.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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